Brennnessel

Quelle: Markus Dürnberger

Brennessel – urtica urens
(Nesselgewächse)

Ebenfalls eine als Unkraut bekannte Pflanze die kulinarisch sehr gut verwendet werden kann.
Junge Blätter eignen sich in der Suppe, als Spinat, im Teigmantel gebacken, Lasagne, Pesto, Chips, Erfrischungsgetränk.

Auch die Samen kann man kulinarisch verwenden, diese wirken anregend
kräftigend und leistungsstärkend, außerdem stärken sie das Immunsystem.

Als Heilpflanze wirkt Brennessel blutreinigend, entwässernd, stoffwechselanregend entzündungshemmend und blutbildend.

Weiters bei Harninfekten, Nierenproblemen, Magenproblemen, Leber- und
Bauchspeicheldrüsenproblemen, Prostataproblemen, Gicht und Rheuma.

Dazu trinke man den Tee der Blätter oder Wurzeln und bade in Badewasser dass mit 1 l Brennesseltee versetzt ist. Dies hilft auch um Schlacken und
Giftstoffe aus dem Körper auszutreiben.


Brennessel sind weiters für uns Menschen von großer Bedeutung, da sie unsere Böden reinigen.
Brennesseln sind reich an Vitamin A und C, Kalium, Magnesium, Kieselsäure und besonders reich an Eisen, ideal für eine Frühjahrskur geeignet !

Brennesseln sollen vor Blitzschlag schützen, weshalb sie früher am Dachboden eines Hauses aufgelegt wurden.

Eine Sage besagt, Brennesselgemüse am Gründonnerstag gegessen schützt vor Geldmangel.

Wer ein gutes Jahr haben will, isst am 1. Jänner Brennesselkuchen.

Wie pflückt man Brennesseln ohne sich zu verbrennen?

Man streift beim Stängel die Brennhaare von unten nach oben, dabei werden sie nicht gebrochen und die Säure dringt nicht in die Haut.

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