Johanniskraut

Quelle: Markus Dürnberger

Johanniskraut – Hypericum perforatum
Hartheugewächse

Eine wichtige Heilpflanze für 2 Bereiche:

Psyche und Bewegungsapparat

Man erkennt das echte Johanniskraut – nur dieses ist heilkräftig – an kleinen Löchern an den Blättern. Dies sind die Öldrüsen.

Löcher in den Blättern
Quelle: ORF Salzburg

Die Blüten enthalten ein rotes Öl dass heilkräftig bei Problemen des Bewegungsapparates ist.

Es dringt bis in die Bandscheiben ein und wird daher auch bei diversen Massagen verwendet.

Johanniskraut ist ein wichtiges Heilkraut für die Nerven und Psyche.

Als Tee oder in Kapselform wirkt Johanniskraut beruhigend, stimmungsaufhellend und antidepressiv.

Das aus den Blüten gewonnenen Öl wirkt bei Verbrennungen und Sonnenbrand lindernd.

Das Öl wirkt bei vielen Beschwerden des Bewegungsapparates, sowie bei
Entzündungen, Wunden und Narben heilend.

Vor allem bei Kreuzschmerzen, Prellungen, Blutergüssen, Rheuma, Ischias und Muskelschmerzen wirkt es wohltuend.

Da Johanniskraut dieHaut lichtempfindlicher macht, sollte man sich nicht zulange der Sonne aussetzen.

Es gibt mehrere Johanniskraut-Arten.

Das wirksamste ist das Tüpfel-Johanniskraut, dass man an den Blättern erkennt, die wenn man sie gegen das Licht hält, kleine Löcher
haben.

Dabei handelt es sich allerdings um die Öldrüsen.

Achtung: Johanniskraut kann die Wirkung der Pille und anderer Medikamente herabsetzen, da es Medikamente schneller ausschwemmt.

Der Teufel ärgerte sich über die Heilkraft des Johanniskrauts und wollte es mit 1000 giftigen Pfeilen für die Menschen unbrauchbar machen.

Gott sah die Pfeile aber rechtzeitig und lenkte sie auf die Blätter des Johanniskraut. Die Pfeile durchbohrten die Blätter und konnten dem Johanniskraut aber nichts mehr anhaben. Seitdem sind die Blätter des Johanniskrauts mit vielen Löchern versehen.

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