Schöllkraut

Quelle: Markus Dürnberger

Schöllkraut Chelidonium majus (Mohngewächse)

Schöllkraut wird auch Warzenkraut genannt, es ist ein Mohngewächs und enthält daher auch eine Spur Opiate.

Die gelbe oder orange Milch, die im Stengel der Pflanze enthalten ist, wirkt durch ihre antiviralen Stoffe gegen Warzen wenn man diese immer wieder damit bestreicht.

 

Auch bei Altersflecken und Hühneraugen soll sie auf diese Weise angewandt werden.

Früher war sie auch eine begehrte Leberheilpflanze. Dafür ist sie auch heute noch gut, sollte aber niemals alleine verwendet werden, sondern immer mit anderen Leberkräutern, da sie sonst die Gedärme reizt.

Druiden versuchten aus dem Saft Gold herzustellen, was ihnen aber scheinbar nicht gelungen ist.

Eine sage besagt:
Wer Schöllkraut bei sich trägt, schlichtet jeden Streit.

Ein Blatt des Schöllkrauts soll den Kuchen gelb färben wenn man dieses beim backen mitbäckt.

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